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Bilder Geraete

Pool LUB- Geräte


Induktiv gekoppeltes Plasma mit optischer Emissionsspektralanalyse


Einsatzgebiet

Elementanalyse zur Bestimmung von Additiven, Verschleiß und Kontaminationen

Funktionsweise

Die vorbereitete Probelösung wird als Aerosol in ein Plasma eingebracht und bei 6.000-10.000 °C atomisiert und angeregt, wodurch die Atome und Ionen Strahlung aussenden, welche in einem Detektor qualitativ und quantitativ erfasst wird; davor wird bei Bedarf die Probe einem Mikrowellenaufschluß unterzogen um Matrixeffekte bei der Messung zu vermeiden

Untersuchungsaussage

Alle chemische Elemente außer Halogene, Edelgase, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff; qualitative und quantitative Angaben können erfasst werden

Ziel der Analyse

Bestimmung von: Additiven, Verschleiß, Kontaminationen, chemischer Zusammensetzung, Zustandes von Gebrauchtschmierstoffen

Technische Spezifikation

schnelle Multielement Technik; geringe Matrixeffekte; robuste Technik; Detektion: µg/kg - mg/kg (oder ppb - ppm); mehr als 20 Elemente

Probenanforderung

1 mL und 0,5 g

Ansprechperson

Franz, Rainer

Induktiv gekoppeltes Plasma mit optischer Emissionsspektralanalyse


Röntgenfluoreszenzanalyse


Einsatzgebiet

Elementanalyse zur Bestimmung von Additiven, Verschleiß und Kontaminationen

Funktionsweise

Die Probe wird mit Hilfe von Röntgenstrahlung angeregt; beim Zurückfallen von Elektronen aus höheren Energieniveaus wird die dabei frei werdende Energie in Form von elementspezifischer Fluoreszenzstrahlung abgegeben

Ziel der Analyse

Bestimmung von: Additiven, Verschleiß, Kontaminationen, chemischer Zusammensetzung, Zustandes von Gebrauchtschmierstoffen

Technische Spezifikation

schnelle Multielement Technik; robuste Technik; großer linearer Arbeitsbereich; Detektion: µg/kg -s mg/kg (oder ppb - ppm); mehr als 20 Elemente

Probenanforderung

3 g

Ansprechperson

Franz, Rainer

Röntgenfluoreszenzanalyse


Infrarotspektrometer


Einsatzgebiet

Identifizierung von Schmierstoffen und Komponenten; qualitative und quantitative Bestimmung des Schmierstoffzustands nach DIN 51451, DIN 51452 und DIN 51453, ASTM E2412, JOAP sowie verschiedenen OEM spezifischen Angaben

Funktionsweise

Die Probe wird mit Infrarotstrahlung durchstrahlt; die Strahlungsschwächung in Abhängigkeit von der Wellenlänge detektiert; aus den Absorptionsbanden des Spektrums lassen sich Rückschlüsse auf die qualitative und quantitative Zusammensetzung ziehen; bei der Gebraucht-Schmierstoff-Analytik können Veränderungen im Gebraucht-Schmierstoff durch Vergleich mit dem Frisch-Schmierstoff-Referenzspektrum festgestellt und bewertet werden

Untersuchungsaussage

Zusammensetzung eines Schmierstoffs; bei Gebraucht-Schmierstoffen: Oxidation und Nitration nach DIN 51453, Sulfation, Additivabbau, Wasser, Glykol, Kraftstoff, Ruß

Ziel der Analyse

Zusammensetzung von Schmierstoffen (Basisöl, Additivierung, Schmierstoffart); Gebrauchtschmierstoffanalyse; Bestimmung des Zustandes von Schmierstoffen bedingt durch Ölalterung und Verunreinigung

Technische Spezifikation

Messbereich: 7.500 - 370 [1/cm] (mittleres und nahes Infrarot); Küvette (Transmission); ATR mit Diamant (Reflexion)

Probenanforderung

Küvette: 1 mL; ATR: 1 Tropfen

Ansprechperson

Besser, Charlotte Mag.
Franz, Rainer

ATR


Infrarotspektrometer-1


Einsatzgebiet

Identifizierung von Schmierstoffen und Komponenten; qualitative und quantitative Bestimmung des Schmierstoffzustands nach DIN 51451, DIN 51452 und DIN 51453, ASTM E2412, JOAP sowie verschiedenen OEM spezifischen Angaben

Funktionsweise

Die Probe wird mit Infrarotstrahlung durchstrahlt; die Strahlungsschwächung in Abhängigkeit von der Wellenlänge detektiert; aus den Absorptionsbanden des Spektrums lassen sich Rückschlüsse auf die qualitative und quantitative Zusammensetzung ziehen; bei der Gebraucht-Schmierstoff-Analytik können Veränderungen im Gebraucht-Schmierstoff durch Vergleich mit dem Frisch-Schmierstoff-Referenzspektrum festgestellt und bewertet werden

Untersuchungsaussage

Zusammensetzung eines Schmierstoffs; Bei Gebraucht-Schmierstoffen: Oxidation und Nitration nach DIN 51453, Sulfation, Additivabbau, Wasser, Glykol, Kraftstoff, Ruß

Ziel der Analyse

Zusammensetzung von Schmierstoffen (Basisöl, Additivierung, Schmierstoffart); Gebrauchtschmierstoffanalyse; Bestimmung des Zustandes von Schmierstoffen bedingt durch Ölalterung und Verunreinigung

Technische Spezifikation

Messbereich: 7.500 - 370 [1/cm] (mittleres und nahes Infrarot); Küvette (Transmission); ATR mit Diamant (Reflexion)

Probenanforderung

Küvette: 1 mL; ATR: 1 Tropfen

Ansprechperson

Besser, Charlotte Mag.
Franz, Rainer

Infrarotspektrometer


FTIR Mikroskop


Einsatzgebiet

Ortsaufgelöste Infrarot-Mikroskop-Analyse mit der Möglichkeit Einzelpunkte, Linien und Flächen zu erfassen; Bestimmung der Zusammensetzung von organischen Schichten im tribologischen Kontakt

Ziel der Analyse

Zusammensetzung von Schmierstoffen (Basisöl, Additivierung, Schmierstoffart); Gebrauchtschmierstoffanalyse; Bestimmung des Zustandes von Schmierstoffen bedingt durch Ölalterung und Verunreinigung

Ansprechperson

Franz, Rainer

FTIR Mikroskop


Stabinger Viskosimeter


Einsatzgebiet

Bestimmung der dynamischen Viskosität und der Dichte von Flüssigkeiten mittels Stabinger Viskosimeter (und der Berechnung der kinematischen Viskosität) nach ASTM D 7042

Funktionsweise

Die Messzelle enthält ein mit konstanter Drehzahl rotierendes Rohr, das mit der flüssigen Probe gefüllt ist; darin schwimmt der Messrotor; die Viskosität wird aus einer Wirbelstrom-Drehmomentmessung berechnet; die Dichte-Messung erfolgt nach dem Biegeschwingerprinzip

Untersuchungsaussage

Viskosität bei 40 und 100 °C; Viskositätsindex; Dichte bei 15 °C; Viskositätsindex; weitere Messbedingungen an Erfordernisse adaptierbar

Ziel der Analyse

Veränderungen der Viskosität von Gebrauchtölen gegenüber der Frischölviskosität lassen Rückschlüsse auf Alterungserscheinungen wie Oxidation, Scherung von Viskositätsindex-Verbesserern, Kraftstoffeintrag, Rußbildung zu

Technische Spezifikation

dynamische Viskosität: 0,2 - 10.000 mPas; kinematische Viskosität: 0,2 - 10.000 mm²/s; Dichte: 0,65 - 2,0 g/mL; Messtemperatur: -40 - +100°C

Probenanforderung

> 3 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Stabinger Viskosimeter


Brookfield Viskosimeter


Einsatzgebiet

Bestimmung der scheinbaren Viskosität nach CEC L-18, ASTM D 2983, ISO/DIS 9262, DIN 51398

Funktionsweise

Über die Rotation eines Messkörpers in einer Flüssigkeit wird das erforderliche Drehmoment gemessen, um den Widerstand gegen die Rotationsbewegung zu überwinden

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 100 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Brookfield


Kapillarviskosimeter


Einsatzgebiet

Bestimmung der kinematischen Viskosität bei 40°C und 100°C nach ISO 3104, ASTM D 445 und IP 71-1

Funktionsweise

Eine Kapillare mit definiertem Volumen wird mit der Probe gefüllt und die Auslaufzeit gemessen

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

30 ml

Ansprechperson

Franz, Rainer

Kapillarviskosimeter


Haake Rotationsviskosimeter


Einsatzgebiet

Viskositätsmessung in Abhängigkeit von der Scherrate (zylindrisch oder Kegel/Platte)

Funktionsweise

Zylinder/Zylinder-Kontakt: ein zylindrischer Rotor wird in einem zylindrischen Stator mit minimalem Schmierfilm bei beliebiger Temperatur gedreht; hierbei wird eine Scherrate zwischen 0 und 40.000 [1/s] erreicht, über das Drehmoment wird die Viskosität ermittelt; Kegel/Platte-Kontakt: eine kleine Flüssigkeitsprobe wird zwischen einen Plattenstator und einen konischen Rotor mit stumpfem Kegelwinkel platziert; die Viskosität wird über das Drehmoment bestimmt

Untersuchungsaussage

Viskosität [mm²/s]

Ziel der Analyse

Charakterisierung von scherempfindlichen Schmierstoffen; Viskositätsmessung mit minimalem Aufwand an Probenmaterial

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 100 mL (zylindrisch); < 1 mL (Kegel/Platte)

Ansprechperson

Franz, Rainer

Haake Rotationsviskosimeter


UV-VIS


Einsatzgebiet

Bestimmung der Absorbtionswellenlängen einer flüssigen Probe

Funktionsweise

Spektroskopiemethode, welche elektromagnetische Wellen des ultravioletten (UV) und des sichtbaren (VIS) Lichts nutzt

Untersuchungsaussage

Informationen über die absorbierende Wellenlänge des Moleküls, die Struktur und Farbe; umso langwelliger der Bereich, je größer ist die Anzahl der konjugierten Doppelbindungen

Ansprechperson

Franz, Rainer

UV-VIS


RULER


Einsatzgebiet

Bestimmung des Ölzustandes

Funktionsweise

Nach dem Prinzip der Voltametrie wird eine Strom-Zeit-Kurve gemessen

Untersuchungsaussage

Niveau der vorhandenen Antioxidantien-Additivmenge im Schmieröl in Relation zum Frischöl

Ansprechperson

Franz, Rainer

RULER


Karl-Fischer-Titrator mit Ofen


Einsatzgebiet

Bestimmung des Wassergehalts nach DIN 51777-1 (direktes Verfahren) und DIN 51777-2 (indirektes Verfahren)

Funktionsweise

Indirektes Verfahren: Die Probe wird in einem verschlossenen Gefäß auf 120 °C erhitzt und durch eine Gasspülung über eine Hohlnadel in die Titrierzelle geleitet; das Wasser reagiert mit der Karl Fischer-Lösung; über den Endpunkt der Titrierkurve kann der Wassergehalt berechnet werden

Untersuchungsaussage

Wassergehalt [ppm] oder [mg/kg]

Ziel der Analyse

Wasser im Öl kann zu Korrosion, Kavitation, Oxidation führen und ist daher unerwünscht

Technische Spezifikation

Nachweisgrenze etwa 1 ppm

Probenanforderung

4 mL und 3 g

Ansprechperson

Franz, Rainer

Indirekt Farl-Fischer Tirarot mit Ofen und Autosampler


Tensiometer


Einsatzgebiet

Bestimmung von Oberflächen- und Grenzflächeneigenschaften nach EN 14370

Funktionsweise

Eine definierte Platte (Wilhelmy-Methode) oder ein definierter Ring (Methode nach Du Noüy) werden mit der Oberfläche der Probenflüssigkeit in Kontakt gebracht; die an der Platte oder dem Ring auftretenden Kräfte werden mittels einer Waage bestimmt; des weiteren kann die Kapillarität von Schüttgut bestimmt werden

Untersuchungsaussage

Oberflächenspannung [mN/m]; Grenzflächenspannung [mN/m]; Kontaktwinkel; Kapillarität

Ziel der Analyse

Die Tensiometrie ermöglicht eine Aussage über die Veränderungen gegenüber dem Frischöl; der Kontaktwinkel gibt die Benetzbarkeit von Oberflächen an (möglichst kleine Kontaktwinkel für die Schmierung)

Technische Spezifikation

Oberflächen- und Grenzflächenspannungen: 1 - 999,9 mN/m; Temperaturen: -10 - +130 °C; verschiedene Umgebungsbedingungen (Luft, Stickstoff, ...)

Probenanforderung

klassische Methode: etwa 100 mL; Modul für geringe Probenmengen: etwa 1 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Tensiometer


Spinning-Drop-Tensiometer


Einsatzgebiet

Bestimmung sehr geringer Grenzflächenspannungen von Emulsionen

Funktionsweise

Ein Tröpfchen der leichten Phase (üblicherweise Öl) wird in eine schwere Phase (üblicherweise eine wässrige Mischung), die sich in einem rotierenden Glasrohr befindet, eingespritzt; aus der Drehzahl des Glasrohrs und des mittels einer CCD-Kamera bestimmten Durchmessers des Öltropfens, wird die Grenzflächenspannung zwischen öliger und wässriger Phase berechnet

Untersuchungsaussage

Grenzflächenspannung zwischen öliger und wässriger Phase

Ziel der Analyse

Temperaturabhängigkeit der Grenzflächenspannungen von Emulsionen und Mikroemulsionen

Technische Spezifikation

Grenzflächenspannungen von 10Exp-6 - etwa 1 mN/m; Testtemperatur: 0 - 100 °C (für Wasser)

Probenanforderung

leichte Phase: etwa 1 mL; Schwere Phase: etwa 100 mL

Ansprechperson

Doerr, Nicole DI Dr.

Messzelle mit Optik


Orbahn-Scherstabilitätstestgerät


Einsatzgebiet

Bestimmung der Scherstabilität von Schmierölen mit polymeren Zusätzen nach ASTM D 6278

Funktionsweise

Ein Polymer-haltiges Öl wird beim Passieren einer Dieseleinspritzdüse einer Scherbeanspruchung unterworfen, welche zum Abbau polymerer Zusätze führt; dies bedingt eine Reduktion der kinematischen Viskosität

Untersuchungsaussage

der prozentuelle Viskositätsabfall ist ein Maß für die mechanische Scherstabilität polymerhaltiger Öle

Ziel der Analyse

Mechanische Scherstabilität von polymeren Additiven wie Viskositätsindex-Verbesserern

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 750 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Orbahn


Gesamtsäuregehalt


Einsatzgebiet

Bestimmung der Säurezahl; potentiometrische Titration in nicht-wässrigen Medien nach EN 12634 und ASTM D 664

Funktionsweise

Es wird einem Öl-Lösungsmittel-Gemisch so lange Titriermittel zugeführt, bis das Gemisch "neutral" ist; Dies wird durch den Wendepunkt in der Titrationskurve deutlich

Untersuchungsaussage

TAN [mg KOH/g Öl] gibt die Menge Kalilauge an, die benötigt wird, um die in einem 1 g Öl enthaltenen Säuren zu neutralisieren

Ziel der Analyse

TAN erlaubt Rückschlüsse auf die Menge an sauren Verbindungen in Ölen, welche durch Öloxidation, Abbau von Additiven und Eintrag von Säuren gebildet werden

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 5 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

TAN


Gesamtbasengehalt


Einsatzgebiet

Bestimmung der Gesamtbasenzahl; Bestimmung durch potentiometrische Perchlorsäure-Titration nach ISO 3771 und ASTM D 2896

Funktionsweise

Die TBN wird durch Titration bestimmt; dabei wird Perchlorsäure einem Öl-Lösungsmittel-Gemisch zugeführt, bis das Gemisch "neutral" ist; dies zeigt der Wendepunkt in der Titrationskurve

Untersuchungsaussage

TBN [mg KOH/g Öl] gibt die alkalische Reserve eines Schmierstoffs zur Neutralisation von Säuren an

Ziel der Analyse

TBN gibt die noch vorhandene Menge an Alkalireserve an und ermöglicht so durch den Vergleich mit dem Frischöl eine Aussage über die weitere Verwendbarkeit des Öls

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 5 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

TBN


Flammpunkt nach Cleveland (offener Tiegel)


Einsatzgebiet

Bestimmung des Flamm- und Brennpunkts im offenen Tiegel nach Cleveland nach DIN ISO 2592 und ASTM D 92

Funktionsweise

Der Prüftiegel wird bis zur Strichmarke (etwa 70 mL) mit der zu prüfenden Flüssigkeit gefüllt; die Temperatur der Probe wird zunächst schnell, dann langsam, mit konstanter Geschwindigkeit gesteigert, bis der Flammpunkt erreicht ist; in festgelegten Temperaturabständen wird eine kleine Zündflamme über den Tiegel geführt; die niedrigste Temperatur, bei der die Zündflamme die über der Flüssigkeit stehenden Dämpfe entflammt, wird als Flammpunkt bezeichnet

Untersuchungsaussage

Flammpunkt [°C]

Ziel der Analyse

Der Flammpunkt ist eine Sicherheitskenngröße

Technische Spezifikation

Flammpunkte von 79 - 400 °C

Probenanforderung

etwa 100 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Fammpunkt Cleveland


Flammpunkt nach Pensky Martens (geschlossener Tiegel)


Einsatzgebiet

Bestimmung des Flammpunktes nach ASTM D 93 und DIN EN ISO 2719

Funktionsweise

Bestimmung des Flammpunktes durch Einbringen eines Glühdrahtes in eine Luft-Gas-Atmosphäre unter kontrollierten Bedingungen

Technische Spezifikation

siehe Normen

Ansprechperson

Franz, Rainer

Flammpunkt Pensky Martens


CEC Alterungsgerät


Einsatzgebiet

Prüfung der Alterungsbeständigkeit nach CEC (thermisch-oxidativ) angelehnt an CEC L-48-A-95

Funktionsweise

Die Probe wird bei einer bestimmten Temperatur unter Luftzutritt eine bestimmte Zeitspanne gealtert; die an die Alterung anschließenden Untersuchungen zur Bestimmung der Ölalterung umfassen: VZ, NZ, Schlammgehalt, FTIR, etc.

Untersuchungsaussage

die Alterungsprüfung nach CEC ist eine Kurzprüfung, aus der Vorhersagen über das vermutliche Betriebsverhalten der Öle abgeleitet werden kann; Testbedingungen adaptierbar

Ziel der Analyse

Die Alterungsprüfung nach CEC ist eine Kurzprüfung, aus der Vorhersagen über das vermutliche Betriebsverhalten der Öle abgeleitet werden

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 500 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Testgefäß


BAM Alterungsgerät


Einsatzgebiet

Prüfung der Alterungsbeständigkeit nach BAM (thermisch-oxidativ) angelehnt an DIN 51352

Funktionsweise

Die Probe wird bei einer bestimmten Temperatur unter Luftzutritt eine bestimmte Zeitspanne gealtert; die an die Alterung anschließenden Untersuchungen umfassen: Verdampfungsverlust, Viskosität, Koksgehalt, etc.

Untersuchungsaussage

die Alterungsprüfung nach BAM ist eine Kurzprüfung, aus der Vorhersagen über das vermutliche Betriebsverhalten der Öle abgeleitet werden kann; Testbedingungen adaptierbar

Ziel der Analyse

Die Alterungsprüfung nach BAM ist eine Kurzprüfung, aus der Vorhersagen über das vermutliche Betriebsverhalten der Öle abgeleitet werden

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 200 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Testgefäß


Baader Alterungsgerät


Einsatzgebiet

Prüfung der Alterungsbeständigkeit nach Baader (thermisch-oxidativ) nach DIN 51554

Funktionsweise

Die Probe wird bei einer bestimmten Temperatur unter Luftzutritt und periodischem Eintauchen einer Drahtwendel aus Kupfer als Alterungsbeschleuniger eine bestimmte Zeitspanne gealtert; die an die Alterung anschließenden Untersuchungen umfassen: VZ, NZ, Schlammgehalt, FTIR, etc.

Untersuchungsaussage

die Alterungsprüfung nach Baader ist eine Kurzprüfung, aus der Vorhersagen über das vermutliche Betriebsverhalten der Öle abgeleitet werden; Testbedingungen an Kundenwünsche adaptierbar

Ziel der Analyse

Kurzprüfung, aus der Vorhersagen über das vermutliche Betriebsverhalten der Öle abgeleitet werden

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 400 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Testgefäß


Kupferstreifentest


Einsatzgebiet

Bestimmung der Korrosionswirkung auf Kupfer nach DIN EN ISO 2160

Funktionsweise

Ein geschliffener Kupferstreifen wird in die Ölprobe getaucht und bei einer bestimmten Temperatur und Zeit gelagert; anschließend wird der Kupferstreifen gewaschen und die Farbe anhand von genormten Vergleichstreifen bestimmt

Untersuchungsaussage

Korrosivität von Ölen gegenüber Kupfer (Kupferstreifentest); Testbedingungen adaptierbar

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 75 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Vergleichstafel


Stahlfingertest


Einsatzgebiet

Bestimmung der Korrosionswirkung auf Stahl nach DIN ISO 7120

Funktionsweise

Ein geschliffener Stahlfinger wird in die Ölprobe getaucht und bei einer bestimmten Temperatur und Zeit gelagert; anschließend wird der Stahlfinger gewaschen und der Rost bestimmt

Untersuchungsaussage

Korrosivität von Ölen gegenüber Stahl; Testbedingungen adaptierbar

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 350 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Stahlfingertest


Cold cranking simulator


Einsatzgebiet

Bestimmung der scheinbaren Viskosität von Motorenschmierölen bei niedriger Temperatur zwischen -5 °C und -35 °C mit dem "Cold-Cranking-Simulator" nach DIN 51377 und ASTM D 5293

Funktionsweise

Ein elektrischer Motor treibt einen Rotor an, der konzentrisch in einen Stator eingepasst ist; der Spalt zwischen Rotor und Stator ist mit dem Prüföl gefüllt; die Prüftemperatur wird in der Nähe der Stator-Innenwand gemessen und durch den Stator konstant gehalten; die Prüföl-Viskosität wird aus dieser Kalibrierung und der gemessenen Drehzahl des Rotors bestimmt

Untersuchungsaussage

scheinbare Viskosität von Motorenschmierölen [mPas] bei definierter Temperatur

Ziel der Analyse

Die mit dem CCS erhaltene scheinbare Viskosität von Motorenölen steht in Beziehung zu dem Kaltstartverhalten von Motoren

Technische Spezifikation

Prüftemperatur: -5 bis -35 °C; Schergefälle: etwa 10Exp5 - 10Exp4 [1/s]; dynamische Viskosität: etwa 500 - 25.000 mPas

Probenanforderung

etwa 150 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

CCS


Schaumneigung


Einsatzgebiet

Bestimmung der Schaumneigung von Schmierölen nach ASTM D 892

Funktionsweise

Bei 24, 50 und 93,5 °C werden Luftbläschen 5 Minuten lang durch einen zylindrischen Diffuserstein in die Ölprobe eingebracht; die Bläschen in der Luft-in-Öl-Dispersion bilden durch Aufsteigen eine Schaumschicht an der Oberfläche; nach 10 Minuten Beruhigungszeit wird die Prozedur wird bei 93,5 °C und anschließend bei 24 °C wiederholt

Untersuchungsaussage

Schaumverhalten bei Raumtemperatur und erhöhter Temperatur; Schaumvolumen bei Lufteintrag (Maschine im Einsatz) und nach definierter Zeit ohne Lufteintrag (Maschinen-Stillstand)

Ziel der Analyse

die Testmethode wird verwendet, um die Schaumneigung von Ölen zu bestimmen

Technische Spezifikation

Schaumtest-Apparat ausgestattet mit 1000-mL-Meßzylinder; Lufteinleit-Rohre mit Diffuser-Steinen; Luft-Regeleinheit und thermostate (siehe ASTM D 892)

Probenanforderung

> 400 mL Öl

Ansprechperson

Franz, Rainer

Schaumtestgerät


Verseifungszahl


Einsatzgebiet

Bestimmung der Verseifungszahl mittels Farbindikator-Titration nach DIN 51559-2 und ON C 1148

Funktionsweise

Eine verdünnte Ölprobe wird mit Kalilauge versetzt und gekocht; die unverbrauchte Kalilauge wird durch Titration mit Salzsäure in Gegenwart eines Farbindikators bestimmt; aus dem verbrauchten Volumen der Kalilauge wird die Verseifungszahl berechnet

Untersuchungsaussage

VZ ist jene Alkalimenge KOH [mg], die von 1 g Probe bei der Hydrolyse verbraucht wird

Ziel der Analyse

Die VZ ist ein Maß für den Anteil an verseifbaren Bestandteilen in Ölen

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 30 g

Ansprechperson

Franz, Rainer

Verseifungszahl


Neutralisationszahl


Einsatzgebiet

Bestimmung der Neutralisationszahl nach DIN 51558-2 und ON C 1148

Funktionsweise

Zur Bestimmung der sauren Neutralisationszahl wird die Ölprobe in Gegenwart eines Farbindikators mittels Kalilauge titriert und aus dem Volumen der verbrauchten Kalilauge die NZ berechnet; für die basische NZ wird Salzsäure verwendet

Untersuchungsaussage

die saure NZ ist jene Alkalimenge KOH [mg], die zur Neutralisation der sauren Komponenten in 1 g Öl notwendig ist

Ziel der Analyse

gibt bei Gebrauchtölen eine quantitative Information über die gesamte Versäuerung des Schmieröls, die durch Ölalterung und Eintrag saurer Verbindungen (z.B. Gasmotoren welche mit Deponiegas betrieben werden) hervorgerufen wird

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 30 g

Ansprechperson

Franz, Rainer

Neutralisationszahl


Luftabscheidevermögen


Einsatzgebiet

Bestimmung des Luftabscheidevermögens nach DIN 51381, DIN ISO 9120 und ASTM D3427

Funktionsweise

Bei der Prüftemperatur 25, 50 oder 75 °C wird durch eine definierte Düse Luft unter dem festgelegten Druck über eine bestimmte Zeitspanne in die Ölprobe eingeblasen; anschließend wird über eine Dichtemessung das Entweichen der Luft aus der Luft-in-Öl-Dispersion verfolgt; aus den gemessenen Dichtewerten wird der Anteil dispergierter Luft berechnet

Untersuchungsaussage

das Luftabscheidevermögen bezeichnet jene Zeitspanne [min], nach der die in Öl dispergierte Luft bis zu einem Restgehalt von 0.2 Vol.% wieder abgeschieden ist

Ziel der Analyse

Luft-in-Öl-Mischungen in Schmierkreisläufen bewirken, dass Öldrücke nicht aufrecht erhalten werden können und weniger tragfähige Schmierfilme ausgebildet werden; der LAV-Wert ermöglicht eine Aussage über die Weiterverwendbarkeit von Ölen

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

> 220 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Luftabscheidevermögen


Demulgiervermögen


Einsatzgebiet

Bestimmung des Demulgiervermögens nach dem Rührverfahren nach DIN ISO 6614 und ASTM D 1401

Funktionsweise

In einem zylindrischen Prüfgefäß werden bei 54 oder 82 °C während 5 Minuten 40 mL Öl und 40 mL destilliertes Wasser gründlich verrührt; nach Ende des Rührvorganges wir jene Zeit gemessen, welche bis zur Trennung des Öl-Wassergemisches erforderlich ist; wenn eine vollständige Trennung der Emulsion (bzw. bis auf eine Reduktion auf 3 ml oder weniger) nicht innerhalb von 30 Minuten eintritt, werden das zu diesem Zeitpunkt verbliebene Volumen von Öl, Wasser und Emulsion dokumentiert

Untersuchungsaussage

das Demulgiervermögen definiert jenen Zeitraum [min], den ein Öl-Wasser Gemisch bis zur vollständigen Trennung benötigt

Ziel der Analyse

Bestimmung der Grenzflächeneigenschaften von Ölen gegenüber Wasser; mit der Gebrauchsdauer können sich Alterungsprodukte bilden und Verunreinigungen eingetragen werden, die zur Emulsionsbildung und damit zu einem schlechten Demulgiervermögen führen

Technische Spezifikation

siehe ASTM D 1401

Probenanforderung

etwa 50 mL Öl

Ansprechperson

Franz, Rainer

Gerät zur Bestimmung des Demulgiervermögens


Partikelabtrennung - Membranfiltration


Einsatzgebiet

Bestimmung der Verschmutzung in Mitteldestillaten nach EN 12662

Funktionsweise

Die Probe wird auf 40 °C erwärmt und über einen Membranfilter abfiltriert; anschließend wird der Filter gewaschen, getrocknet und gewogen

Untersuchungsaussage

qualitative und quantitative Aussage über feste Fremdstoffe

Ziel der Analyse

Aussage über die Gesamtverschmutzung des untersuchten Öls; die auf dem Membranfilter befindlichen Partikel können zusätzlich qualitativ mit einem Mikroskop bewertet werden

Technische Spezifikation

Membranfilter nach Norm: 0,8 µm; Membranfilter zwischen 0,1 - 3,0 µm verfügbar

Probenanforderung

etwa 250 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Filtration


Dichte


Einsatzgebiet

Bestimmung der Dichte nach DIN 51757

Funktionsweise

Eine Ölprobe wird Luftblasen-frei in eine Prüfkammer, bestehend aus einem schwingenden Quarzrohr, eingebracht und temperiert; das Quarzröhrchen schwingt in Abhängigkeit von der Dichte des Mediums in einer anderen Frequenz, welche gemessen und so die Dichte errechnet wird

Untersuchungsaussage

Kg/mm³

Ziel der Analyse

durch eine Dichteveränderung wird ein Rückschluss auf das Ausmaß der Ölalterung gezogen

Technische Spezifikation

siehe Normen

Ansprechperson

Franz, Rainer

Dichte-Messgerät


Mikro-Koksrückstand


Einsatzgebiet

Bestimmung des Koksrückstandes nach DIN EN ISO 10370 und ASTM D 4530

Funktionsweise

Anhand der quantitativen Verkoksung von Schmierölen unter Stickstoffatmosphäre (durch die höhere Verkoksungsrate bei verunreinigten Gebrauchtölen bzw. bei höherkettigen Frischölen) wird eine Aussage über die Qualität bzw. den Alterungszustand des Öls getroffen

Untersuchungsaussage

Koksgehalt [Gew.%]

Ziel der Analyse

durch die höhere Verkoksungsrate bei verunreinigten Gebrauchtölen oder bei höherkettigen Frischölen kann eine Aussage über die Qualität und den Alterungszustand des Öls getroffen werden

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 10 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Mikro Koksrückstand


Mini pour point


Einsatzgebiet

Bestimmung des Stockpunktes in einem Mikroverfahren nach DIN ISO 3016

Funktionsweise

Die Ölprobe wird langsam abgekühlt; der Pourpoint ist jene Temperatur, bei der das Öl gerade noch fließfähig ist

Untersuchungsaussage

Stockpunkt [°C]

Ziel der Analyse

Kälteverhalten eines Öles

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 10 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Mini Pour Point


Verdampfungsverlust nach Noack


Einsatzgebiet

Bestimmung des Verdampfungsverlustes durch Erhitzung unter kontrollierten Bedingungen nach CEC-L40-A93 Methode B und ASTM D 5800 Methode B

Funktionsweise

Eine Ölprobe wird unter Unterdruck in einem Zeitraum von 1 h auf 250 °C erhitzt; der dabei entstandene Gewichtsverlust wird gravimetrisch bestimmt

Untersuchungsaussage

Verlust [Gew.%]

Ziel der Analyse

Charakterisierung von Basisölen und fertig formulierten Ölen (Anteil der leicht flüchtigen Komponenten)

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 100 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Noack


Rotierender Bombenoxidationstest - RBOT/RPVOT


Einsatzgebiet

Bestimmung der Oxidationsstabilität nach ASTM D 2272

Funktionsweise

Das Öl wird mit Wasser und einer Kupferspirale als Katalysator in einer mit einem Druckmesser ausgestatteten geschlossenen Behälter platziert; diese wird mit einem Sauerstoffdruck vo 620 kPa beaufschlagt und in einem Heizbad bei konstanten 160 °C axial rotiert; die Zeitspanne [Minuten], bis ein spezifischer Druckverlust erreicht wird, entspricht der Oxidationsstabilität der zu untersuchenden Probe

Untersuchungsaussage

Induktionsperiode [min]

Ziel der Analyse

Bestimmung der Induktionsperiode eines Schmierstoffes als Maß seiner Oxidationsstabilität

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 100 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Rotierender Bombenoxidationstest


Aschen


Einsatzgebiet

Bestimmung der Oxidasche nach DIN 51352 und Sulfatasche nach DIN 51575 - A (angelehnt)

Funktionsweise

Gravimetrische Bestimmung, der bei einer Verbrennung entstehenden Asche; Oxidasche: die eingewogene Probe wird bei 750 °C im Ofen ausgeglüht; Sulfatasche: die eingewogene Probe wird abgebrannt, mit Schwefelsäure gewaschen und anschließend bei 750 °C ausgeglüht

Untersuchungsaussage

Asche [Gew.%]

Ziel der Analyse

Charakterisierung eines Öls hinsichtlich der chemischen Zusammensetzung

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 100 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Veraschung im Muffelofen


Wasserabscheidevermögen nach Dampfbehandlung


Einsatzgebiet

Bestimmung des Wasserabscheidevermögens nach Dampfbehandlung (DIN 51589)

Funktionsweise

In einem zylindrischen Gefäß wird die zu untersuchende Ölprobe durch einen gleichmäßigen Wasserdampfstrom emulgiert; die Trenndauer der beiden Phasen wird anschließend bestimmt

Untersuchungsaussage

für den Trennvorgang benötigte Zeit [s]

Ziel der Analyse

Bestimmung der Grenzflächeneigenschaften von Ölen gegenüber Wasser; mit der Gebrauchsdauer können sich Alterungsprodukte bilden und Verunreinigungen eingetragen werden, die zur Emulsionsbildung und damit zu einem schlechten Demulgiervermögen führen

Technische Spezifikation

siehe Normen

Ansprechperson

Franz, Rainer

Geräteaufbau


Permittivität


Einsatzgebiet

Bestimmung der Permittivität von Öl

Funktionsweise

Messung der Kapazität eines definierten Kondensatoraufbaues und Ermittlung der relativen Permittivität mittels der Zellkonstanten dieses Aufbaues

Untersuchungsaussage

relative Permittivität

Ziel der Analyse

Verfolgung des Alterungszustandes eines Öles über die Steigerung seiner Polarität

Technische Spezifikation

siehe Normen

Probenanforderung

etwa 10 mL

Ansprechperson

Franz, Rainer

Permittivität


pH-Wertbestimmung (i-pH)


Einsatzgebiet

Bestimmung des pH-Wertes eines Gebrauchtöls nach ASTM D 664; Hausmethode

Funktionsweise

Die Ölprobe wird mit bestimmten Chemikalien gemischt und mit einer Messkette der pH-Wert ermittelt

Untersuchungsaussage

ein meist saurer pH-Wert

Ziel der Analyse

der i-pH Wert liefert Informationen über die Belastung eines Gebrauchtöles mit korrosiv wirkenden Säuren

Technische Spezifikation

pH 1 - 14; üblicherweise pH < 7

Probenanforderung

15 mL und 10 g

Ansprechperson

Franz, Rainer

pH-Wertbestimmung


Mikro Verkokung Testgerät


Einsatzgebiet

thermisch belastete Schmierstoffe, Automotivöle

Funktionsweise

Ein bestimmtes Volumen an Öl wird auf eine einseitig beheizte, speziell geformte Aluminiumlegierungsplatte aufgebracht; nach 90 Minuten wird die Temperatur bestimmt, bei der sich erste Ablagerungserscheinungen erkennbar sind

Untersuchungsaussage

Vorhersage des Verhaltens von Schmierstoffen in Motortestläufen

Ziel der Analyse

Ablagerungstemperatur

Probenanforderung

> 1 g Probe

Ansprechperson

Besser, Charlotte Mag.
Schneidhofer, Christoph Dipl.-Ing.(FH)

Mikro Verkokungs Testgerät


Farbmessgeraet


Einsatzgebiet

ASTM D 1500

Ansprechperson

Franz, Rainer

Farbmessgerät für Erdölprodukte


Turbine-Oxidation-Stability-Test


Einsatzgebiet

ASTM D 943

Ansprechperson

Franz, Rainer

Turbine-Oxidation-Stability-Test


Oelalterung-mech-ox-chem


Einsatzgebiet

Prüfung der Alterungsbeständigkeit von Ölen nach einer Hausmethode

Ansprechperson

Franz, Rainer

Chemisch-mechanisch-oxidative Alterung


Gas in Flüssigkeit Messgeraet


Einsatzgebiet

Bestimmung der Löslichkeit von Gasen in Ölen in Abhängigkeit von Druck und Temperatur

Funktionsweise

Definierter Kontakt zwischen zuvor temperiertem Öl und Gas unter kontrollierten Bedingungen. Überwachung des Druckes über die Messzeit. Reaktion kann durch Rührgeschwindigkeit und Temperatur beeinflusst werden.

Untersuchungsaussage

Druckverlauf des ausgewählten Gases in einer Flüssigkeit. Druckverlust wird umgerechnet in Gaslöslichkeit angegeben in [L/L], [L/kg] oder [mol/kg].

Ziel der Analyse

Einschätzung des zu erwartenden Druckverlustes bei Kontakt zwischen Gas und Flüssigkeit, sowie Veränderungen in Betriebsmitteln durch starke Gasaufnahme.

Technische Spezifikation

Druck: 10-170 [bar]; Temperatur: 20-85 [°C] Sämtliche technische, nicht korrosiven Gase

Probenanforderung

100-500 ml Flüssigkeit, Gas (bei spezieller Gasart) in Druckbehälter mit ca. 50% höherem Druck als Mindestanforderung an das Experiment.

Ansprechperson

Adler, Michael

Gas in Flüssigkeit Messgeraet