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Forschungsbereich 3 - Reibflächenphänomene & Tribodiagnostik

Das makroskopische Verhalten eines Tribosystems wird durch mikroskopische Prozesse an der beanspruchten Oberfläche bestimmt. Es ist bekannt, dass dabei strukturelle und chemische Veränderungen maßgeblich sind, welche als Verschleiß, im Speziellen als Materialabtrag, verstanden werden können.

Tiefes Verständnis dieser Vorgänge benötigt geeignete Methoden, welche einen Einblick in die veränderlichen Prozesse während der Beanspruchung geben. Das steht allerdings im Gegensatz zur allgemeinen Praxis, die Tribopartner nach dem Experiment zu untersuchen.

 Das Verständnis über die mikrotribologischen Vorgänge ist eine wichtige Grundlage für die Optimierung von Tribosystemen.

 

 Daher sind die Schwerpunkte des Forschungsbereiches „Reibflächenphenomene & Tribodiagnostik” die Erforschung neuer Messmethoden, sowohl für Modellsystem als auch in Praxisanwendungen, sowie die Optimierung von Tribosystemen in einer Vielzahl von Anwendungen. Als eine der Herausforderungen zeigt sich dabei die Übertragbarkeit von Informationen zwischen Modell- und Praxisanwendung, z.B. bei der Übertragung eines konkreten Tribosystems in ein Labormodell.

 

 Es ist wesentlich, dass die Ergebnisse aus den angewandten diagnostischen Verfahren mit den Erkenntnissen der Chemie, Maschinenbau, Werkstoffwissenschaft und numerische Modellierung für das Gesamtbild kombiniert werden. Diese zusätzlichen Beiträge werden durch die anderen AC²T-Xtribology-Forschungsbereiche eingebracht, wodurch der gegenständliche Forschungsbereich der Knotenpunkt in dem eng gestrickten Netzwerk ist.

Management und Koordination

Area-Manager:

 

 DI Dr. Ulrike Cihak-Bayr

Organisation: AC2T research GmbH

 

 

Area-Koordinator:



Univ.-Prof. Dr. Herbert Störi

Organisation: Technische Universität Wien, Institut für Angewandte Physik